Die elektrifizierte Alpina vor dem ErstflugViele Jahre war meine Alpina die erste Wahl wenn es um Schlepp-Erstflüge geht, weil sie einfach gut hinten dran hängt. Am Gaugen hat sich aber wieder einmal gezeigt, das man am Hang mit einem Segler ohne "Absaufversicherung" mitunter einfach immer den kürzeren zieht und nicht so oft fliegen kann, speziell bei schwachen Bedingungen. Daher nun der Schritt zur Elektrifizierung der Alpina, damit sie auch vom Nachwuchs mehr frequentiert werden kann.

Mein neuer MaschinentischMein alter Maschinentisch in der Werkstatt hat schon einige Jahre auf dem Buckel, stammt der Schreibtisch, der als Basis dient, noch aus den Achtzigern. Zudem ist er etwas zu klein und bietet daher nicht genügend Platz für meinen mittlerweile angewachsenen Maschinenpark. Auch die MPX-Platte zur Erweiterung reicht nicht mehr aus und schwingt am Rand recht unangenehm. Höchste Zeit also für soliden und dauerhaften Ersatz.

BID in der DrahtlosversionLadegeräte mit BID-Unterstützung erfreuen sich einer recht guten Verbreitung.

Dabei werden alle relevanten Akkudaten in einem kleinen EEPROM am Akku gespeichert um bei Bedarf vom Ladegerät gelesen zu werden. Nach dem Laden werden dann noch Nutzdaten wie die Anzahl der Ladezyklen, die geladenen Kapazität usw. auf den BID-Chip geschrieben.

BID-Chips sind bedrahtet und kommunizieren mit dem Ladegerät über den sog. I2C-Bus. Mit BID2NFC wird diese Technik nun auf die zeitgemäße, drahtlose NFC-Komminikation übertragen. Dieser Bericht soll eine Art Baubeschreibung dazu sein.

Die eingeklebten BID2NFC ModuleDie BID2NFC Lösung hat sich nach vielen Ladevorgängen schon bestens in der Praxis bewährt. Nur waren die Platinen des Schreib- Lesebausteins relativ groß, was den Einbau in das Robbe Power Peak Twin EQ BID 1000W Ladegerät erschwerte. Aber hier gibt es nun eine Lösung.

Das LinkVario Pro und sein VorgängerVarios sind ja die stillen Helferlein der Segelflieger, aber so leise sind sie dann auch nicht, piepen sie einen doch an oder buhen einen aus wenn mal nix geht. Nun ist das Angebot am Variomarkt recht gut, das LinkVario Pro hat es mir dennoch angetan, und ich konnte dem Bestellimpuls nicht widerstehen.
Es ist kompakter als sein Vorgänger und bietet so viele Features, das der Begriff Vario eigentlich eine Beleidigung für dieses feine Stück Elektronik ist.