Shark 304
Shark 304
Der Shark ist das größte und schwerste Modell in meinem Hangar. Mit seinen 6m Spannweite und dem Maßstab 1:3 stellt es die obere Grenze der Modelle dar, die ich bauen und fliegen möchte und auch problemlos daheim lagern kann.
Ausgestattet ist der Shark mit einem FES Ex 430-Z-80 Antrieb (mit Torcman NT430-30-Z Motor) und einer 18 x 8,5 GM-Klapplatte, befeuert von einem 8s 4500 LiPo Akku (2x Hacker eco 4s Packs in Serie geschaltet). Als Regler mit 8V BEC-Versorgung findet ein Mezon 120 light Verwendung, der auch einen Teil der Telemetriedatenerfassung (Motordaten / BEC) übernimmt.
Für den guten Empfang ist eine Centralbox 200 mit RC-Switch verantwortlich die ihre Signale von einem RSat2 sowie einem Rex6 Assist bekommt, der auch die Stabifunktion beinhaltet.
In den Tragflächen versehen von innen nach Außen jeweils ein KST X15, ein X10min für die Störklappen sowie 2 X10 für die beiden äußeren Klappen ihren Dienst. Am Höhenruder ist ebenfalls ein KST X15 im Einsatz. Das Seitenruder wird von einem Hitec D-645 angetrieben. Das Einziehfahrwerk benötigt ein Leistungsstarkes Hitec D-954 SW, an der Radbremse findet ein HK 15298B Verwendung und die Schleppkupplung bedient ein Hitec HS 5565.
Im Spannungsnotfall versorgt ein A123 2s 2500 LiFePo noch das RC-System, damit das Modell sicher landen kann. Zudem stellt er die Standby-Stromversorgung sicher, damit das Modell über den RC-Switch ein- und ausgeschaltet werden kann.
Für die gesamte Telemetrie zeichnet ein LinkVario Pro verantwortlich, an dem eine TEK-Pro Düse, ein GPS sowie ein Differenzdrucksensor zur Airspeed-Messung angeschlossen sind.
Ein selbst entworfenes ACL mit zwei Highpower LEDs ist an der Seitenflosse angebracht.
Als bisher erstes Scalemodell in meinem Hangar wird der Shark von einer Dame pilotiert aus der Schmiede von Andy's Pilotenpuppen.
Der Erstflug des Shark fand am 31. März 2019 statt.
Ventus 2cxa
Ventus 2cxa
Der Ventus 2cxa ist die zweite, abgewandelte und verbesserte Version des Ventus 2c. Wegen des Nasenantriebes hab ich mich für diese Bezeichnung entschieden, wenn die Winglets auch nicht zur Bezeichnung passen.
Der 2cxa ist die logische Fortentwicklung seines Vorgängers mit CFK-verstärkten Tragflächen, quadratischem CFK-Verbinder und Kevlarrumpf sowie dem schon erwähnten Nasenantrieb.
Dieser besteht aus einem Hacker A50 12S V3 (480K/V) mit 13x10er RFM Klappluftschraube und 45mm Scalespinner, gesteuert von einem YEP 90 Regler. Treibstoff für Motor und RC-Anlage liefert ein vorne eingebauter 6s4500 LiPo Akku. Als "Angstakku" und zur Standby-Versorgung dient ein 2s2500 LiFePo.
Die Steuerung erfolgt über eine Jeti CentralBox 200 mit 2 RSat2 sowie dem superpraktischen RC-Switch.
An Sensorik ist ein LinkVarioPro mit Stromsensor, TEK-Düse, Staudrucksensor und GPS-Modul am Start.
Am PlottandFly Einziehfahrwerk (gummigepuffert) sind Hobbyking HK15298, am Seitenruder ein Graupner HBS870, am Höhenruder ein HBS-660, Als Schleppkupplung ein Hitec 5565, sowie in den Flächen HBS-660, HVS-930, KST DS225 MG und an den Störklappen Futaba S3172 als Servos im Einsatz.
Im PlottandFly Cockpit übernimmt eine Denu Pilotenpuppe die Regie. Zudem ist noch ein selbstgebauter LED-Beacon in der Seitenruderflosse integriert.
Insgesamt bringt der Ventus 2cxa 9kg auf die Waage. Der Erstflug erfolgte am. 12. April 2015
ASH 26
ASH 26
Die ASH 26 ist eine Art Backup zum Ventus. Es hat sich gezeigt, das ein Einsitzer im Maßstab 1:3,5 ein ziemlich praktisches und alltaugliches Modell ist. Daher habe ich mir die ASH 26 zugelegt weil sie einerseits robust gebaut ist und dennoch über genügend Leistungsreserven verfügt. Zudem ist sie preislich sehr interessant und auch kurzfristig lieferbar.
Sie war insofern ein Glücksgriff als dass sie mir die Zeit des sog. "Lockdowns" versüßte weil sie kurz vorher geliefert wurde und ich somit eine sinnvolle Beschäftigung hatte. Ziel war es zudem ein Modell mit Bodenstartfähigkeit zu bekommen ohne auf sensationell ineffiziente Klapp-Impeller zu setzen oder anfällige und teure Klapptriebwerke zu setzen. Daher bekam die ASH 26 ein FES spendiert.
Die Flächen sind 6-Klappenflächen (mit Ansteckflügeln) mit unten angeschlagenen Rudern ohne Störklappen. An der Wölbklappe arbeitet ein KST A15 1810, die Querruder werden von KST X10 betätigt. Alles jeweils in Servorahmen mit Gegenlagern von servorahmen.de.
Am Höhenruder in der Seitenflosse ist auch ein KST A15 1810 am Start, das Seitenruder wird von einem Hitec D-645 MH angesteuert.
Als Einziehfahrwerk kommt eine Hybridvariante von Dietmar Werner (Wemo) zum Einsatz. Dieses Fahrwerk bietet den Vorteil das Rad in eine Startstellung zu versetzen, um einerseits mehr wichtige Bodenfreiheit zu bekommen und andererseits ein abkippen nach vorne zu verhindern.
Das Fahrwerk wird von einem Chocofly HV 180/30 betätigt und verfügt über einen eingebauten Überlastschutz. Die Radbremse und auch die Schleppkupplung betätigt ein HK A15298B Servo.
Gesteuert wird all dies von einer Jeti CentralBox 200 an der ein RSat2 in der Seitenflosse als Sekundärempfänger und ein REX 10 Assist (mit Stabilisierung) als primärer Empfänger vorne agiert. Die Telemetriezentrale ist ein LinkVario Pro mit TEK-Düse, Differernzdrucksensor und Temperaturfühler sowie GPS.
Der Antrieb besteht aus einem Leopard LC5065 (520KV) mit Glider Adapter an einem geköpften 42mm Mittelteil und 14 x 8 RFM Klappluftschrauben sowie 44mm Scale-Spinnerkappe. Befeuert wird der Motor aus einem Hacker 6s 5000 LiPo (Eco-X). Die Drehzahlregelung erfolgt über einen Jeti Mezon 120 light, der auch die BEC-Versorgung für die RC-Elektronik übernimmt. Für den Fall der Fälle und zur Bereitstellung einer Standby-Stromquelle für den RC-Switch ist noch ein 2s 2500 A123 LiFePo im Modell vorhanden. Ein Eigenbau ACL findet auch noch Platz. Das Cockpit ist mit Ausnahme des Gurtzeug komplett selbst erstellt worden.
Der Erstflug der ASH 26 fand am 4. Juli 2020 statt.
Skywalker
Skywalker
Dies ist mein bisher schnellstes Modell. Der Skywalker ist zudem das erste Modell, das auf meine Bestellung hin gefertigt wurde und auch meinen Designvorschlag trägt. Es soll an das meiner Meinung nach tolle Design des Storm 3.0 erinnern.
Der Skywalker ist nach der Definition des Herstellers ein F3B Modell mit größerer Spannweite. Das kann ich so auch unterschreiben.
Er ist, mit Ausnahme des Rumpfbootes vorne, komplett aus extrem stabilen CFK gefertigt und von überragender Fertigungsqualität. Alle Ruder in den Flächen sowie das Seitenruder wurden anfangs mit RDS-Anlenkungen versehen. Nur das Pendel-Höhenruder ist klassisch angelenkt. Nach einigen Flügen stellte sich aber ein Ruderspiel an einigen Flächenklappen ein, weshalb die RDS-Anlenkungen in den Flächen komplett entfernt und gegen modifiztierte IDS-Anlenkungen ersetzt wurden (als echte Überkreuzanlenkung mit vernünftigen Hebelarmen). Seither gibt es, trotz schnellster Gangart keinerlei probleme mehr mit den Rudern. An allen 8 Rudern kommen KST DS225MG HV Servos zum Einsatz.
Als Antrieb wird ein Leopard Außenläufer mit Reisenauer 5:1 plus-Getriebe vom Typ LC 500 1450 KV verwendet zusammen mit einer GM 20x13 Klapplatte am gekröpften 38mm Spinner. Zuvor war ein Hacker A40 10S V2 mit 6.7:1 Getriebe im Einsatz, was mir persönlich aber zu laut und klanglich sehr unangenehm war.
Dieser wird vom einem YEP90 Regler (vorher Mezon 120 lite) gesteuert, der auch die Betriebsspannung (BEC) zur Verfügung stellt. Zur Erfassung der Telemetriedaten des Antriebs für die RC-Anlage wird ein UniSens-E verwendet, der direkt mit dem Regler verlötet ist. Die nötige Energie wird von einem Hacker EcoX 6s3800 LiPo Akku bereitgestellt. Zusätzlich ist auch noch ein sog. "Angstakku" an Bord, ein 2s LiFePo mit 1100mAh. Die RC-Anlage besteht aus einer CentralBox 200 mit 2 RSAT2 und RC-Switch. Als Vario ist ein GPS-Logger2 mit von der Partie. Flugfertig bringt der Skywalker 4920g auf die Waage. Der Raum im Skywalker ist bis auf das letzte ausgenutzt, sodass es Probleme gäbe, noch ein Stück Würfelzucker im Haubenbereich unter zu bringen.
Der Erstflug fand am 16. Mai 2015 statt.
Ray X
Ray X
Mit dem Ray X möchte ich meinen in die Jahre gekommenen SharonPro 3.7 mittelfristig ersetzen. Von der Auslegung her ist es eine leichte Version im Bereich von F3J/F5J was man ja auch landläufig "Wiesenschleicher" nennt. Ganz so ist er aber dann auch nicht, er kann auch anders.
Der Rumpf ist voll AfK/CfK leider ohne 2G4 Fenster im Rumpfboot. Das Modell ist eine Leichtversion des Standard-Ray X und hatte ein Leergewicht von knapp 1600g. Flugfertig bringt es der Ray X auf etwa 2400g.
An den Wölbklappen sind KST x10 Servos im Einsatz mit einer IDS-ähnlichen Anlenkung. Die Querruder werden über die etwas kleinere Variante X10 mini angesteuert mit der gleichen Anlenkung (jeweils mit Gegenlager). Das Höhenruderservo ist leider im Heck untergebracht und auch ein x10 mini.
Das Seitenruder wird von einem KST x12 508 angesteuert. All das wird von einem Jeti Rex 10 befehligt der seine Power aus einem HoTT +T 60A Regler (8V BEC) bezieht.
Der Antrieb besteht aus einem Tenshock 1520/12T Innenläufer mit Reisenauer 5:1 Micro Edition Getriebe, befeuert von einem 3s2400 LiPo Akku. Die Klappluftschraube ist eine perfekt anliegende GM 16x8 mit 29mm Reisenauer-Mittelteil und 30mm Spinner. Mit den HoTT-Telemetriedaten kann mein Rex10 natürlich ohne Dolmetscher nix anfangen. Diese Aufgabe übernimmt ein selbstgebauter Telemetriekonverter . Die restlichen Telemetriedaten liefert ein ebenfalls selbstgebauter Telemetrie-Hub auf Basis von OpenXSensor mit Vario (MS5611) und GPS. Das GPS ist leider wegen der CfK Haube noch ohne Empfang, eine GfK Haube ist aber bestellt.
Der Erstflug des Ray X war am 20. August 2017.
Orca 4eX
Orca 4eX
Der Orca 4eX ist mein Allrounder. Mit knapp 4m (3.95 Version) ist er ausreichend mit Spannweite gesegnet und durch die C160 Bauweise ist die Stabilität mehr als ausreichend. Das Design ist Standard und am Himmel sehr gut zu erkennen.
Mit gut 3,1kg hat der Orca genügend Durchzug und kann bei windigen Bedingungen auch noch mit 6 Messingstäben aufballastiert werden. In den Tragflächen sind 4 KST DS 225 MG Servos mit Überkreuzanlenkung (IDS-Modifikation) am Start. Am Höhen- und Seitenruder versieht ein KST MS-320 seinen Dienst.
Die Motorisierung besteht aus einem Getriebemotor "PeggyPepper" 2425 mit 2410 k/V, einem 31mm Reisenauer Mittelstück mit 35mm Spinner (modifiziert) sowie 18x10 Klappluftschrauben von GM. Als Regler arbeitet ein Sunrise SWORD, der auch die 8V BEC Spannung zur Versorgung der Empfangsanlage und Servos zur Verfügung stellt. Der Antriebsakku ist ein Hacker Power X 4s 2400. Für die Steuerung ist ein Jeti R9 verantwortlich. Dieser bekommt seine Telemetriedaten von einem GPS-Logger2 mit angehängtem UniSens-E (beide SM-Modellbau) zugespielt.
Der Erstflug des Orca fand am 29. April 2016 statt. Der bisher letzte am 24. September 2016 welcher mit einem furiosen 160km/h Einschlag in einen Baum endete, weil ich mal wieder die Distanz nicht richtig einschätzen konnte.
Seit Ende März 2017 ist der Orca, nach einer langwierigen Reparatur, wieder in der Luft und hat nichts von seiner Performance eingebüßt. Gefühlt ist er noch stabiler geworden. Lediglich die Optik ist nach der Beilackierung und dem misslungenen Polieren bzw. Schwabbeln nicht mehr ganz so toll.
Orca 2.0
Orca 2.0
Der Orca 2.0 (eigentlich 4eX) ist mein Backup Orca. Nachdem mein C160 Orca mein definitives Brot- und Buttermodell ist, wollte ich einen Ersatz haben, falls mal ein Defekt eine längere Pause erzwingt.
Der Orca 2.0 ist in C93 Bauweise, also ein klein wenig leichter als die C160 Variante. Mit einem Abfluggewicht von 2850g ist er einen Hauch leichter, hat aber dennoch genügend Durchzug und kann bei windigen Bedingungen auch noch mit 6 Messingstäben aufballastiert werden. In den Tragflächen sind 4 KST X10 Servos IDS-Anlenkung am Start. Am Höhen- und Seitenruder versiehen KST X12-508 ihren Dienst.
Naben den langen Außenohren (3,95m Spannweite) verfügt der Orca 2.0 auch noch über kleine Außenohren (3,39m Spannweite). Damit ist er agliler was besonders am Hang bei stärkerem Wind von Vorteil ist.
Die Motorisierung ist identisch zum Schwestermodell und besteht aus einem Getriebemotor "PeggyPepper" 2425 mit 2410 k/V, einem 31mm Reisenauer Mittelstück mit 35mm Spinner (modifiziert) sowie 18x10 Klappluftschrauben von GM. Als Regler arbeitet ein Sunrise SWORD 80, der auch die 8V BEC Spannung zur Versorgung der Empfangsanlage und Servos zur Verfügung stellt. Der Antriebsakku ist ein Hacker Power X 4s 2400. Für die Steuerung ist ein Jeti REX10 Assist verantwortlich, der über eine integrierte 3-Achs Stabifunktion verfügt. Dieser bekommt seine Telemetriedaten von einem Eigenbau Telemetriesensor zur Messung von Antriebsdaten, GPS und Variofunktion zugespielt.
Der Erstflug des Orca 2.0 fand am 22. März 2019 statt.
SharonPro 3.7
SharonPro 3.7
Der SharonPro ist meine "F3J-Gurke". Damit bin ich meistens Sonntags bei uns auf dem Fluggelände and der Winde unterwegs, weil er einfach klasse in der Thermik ist. In der Luft ist er bei mir seit 2007. Er ist das Ersatzmodell für meinen, leider dahingeschiedenen Soaring Star, der den Gaugen 2006 leider nicht überlebt hat.
Ersatzmodell ist vielleicht ein wenig abwertend. Der SharonPro ist mehr als Ersatz. Ein vollwertiges F3J Wettbewerbsmodell mit so viel Leistung, das ich noch gar nicht an die Grenzen des Modelles gestoßen bin. Er ist in Voll-GFK Bauweise ausgeführt. In ihm werkeln analoge Volz-Servos, die an einem Jeti R8-Empfänger (8 Kanal) hängen und von einem 4-Zellen eneloop Akku befeuert werden. Flugfertig bringt er gerade einmal 2260g auf die Waage. Anfang 2015 wurde er einer sanften Überholung unterzogen. An den Wölbklappen sind nun KST DS135 Servos am Start und der Sharon hat einen sehr leichten und effizienten Antrieb erhalten, weshalb die Nase gekappt wurde und ein Innenläufer mit Getriebe (Tenshock EDF 1515-16 mit Micro Edition 5:1) mit einer 16 x 8,5 F5J Luftschraube (schmal mit 28mm RFM Turbo-Spinner versetzt) eingebaut wurde. Als Akku dient derzeit ein 3s 2200mAh Lipo. Die HR und SR-Servos wurden durch generalüberholte S-3150 ersetzt und unter der Flächenauflage eingebaut. Die eneloops wurden durch das Regler-BEC des Sunrise-Reglers ersetzt.
Die Elektrifizierung hat den Sharon insgesamt nur 50g schwerer gemacht. 30g davon Trimmblei.