Es hat etwas gedauert, aber nun haben die ersten Flächenservos ihren Platz in der Tragfläche gefunden. Wie immer ist hier aller Anfang schwer, weil viele Umstände zu beachten sind.
Da sind zuerst die mitunter sehr engen Platzverhältnisse zu nennen.
War es bei den Störklappen noch extrem entspannt, ging es bei den QR-Servos in der Außenfläche maximal eng zu. Und das ohne Not, denn die Servoschächte sind nach meiner Anschauung mit rund 30mm viel zu weit vom Holm entfernt, was einiges an Bauraum kostet und unnötig Schwierigkeiten bereitet.
War es bei den Störklappen noch extrem entspannt, ging es bei den QR-Servos in der Außenfläche maximal eng zu. Und das ohne Not, denn die Servoschächte sind nach meiner Anschauung mit rund 30mm viel zu weit vom Holm entfernt, was einiges an Bauraum kostet und unnötig Schwierigkeiten bereitet.
Das hat auch den ursprünglichen Plan zunichte gemacht, mit Standard Servoarmen zu arbeiten, weil einfach nicht genug Bauhöhe (ohne Hutze) zur Verfügung steht. Daher viel die Wahl auf einen 5,5mm IDS-Servohebel und selbst konstruierte und gefräste Ruderhebel mit 10mm Einhängehöhe. Damit werden satte Ausschläge erreicht und trotzdem ist alles maximal spielarm. Der Weg dahin war aber schwierig, denn es geht doch sehr eng zu und die noch vom Ventus vorhandenen Anlenkungen mussten aufwändig an die engen Verhältnisse eingepasst werden. Hier kamen mir meine selber erstellten Servorahmen mit Gegenlager zugute, da sie wirklich sehr kompakt sind und das Einsetzen in den schon massiv aufgeweiteten Schacht erleichtern. Das anfangs befürchtete Entfernen der hinteren Lasche am Servo war nicht nötig. Ein Ausbau im Servicefall ist zwar möglich, wird aber fummelig.
Die Störklappenservos waren nahezu problemlos einzubauen, da genügend Platz vorhanden ist. Hier hab ich mich für Kunststoff Servohebel entschieden. Die Störklappen selber sind noch etwas wackelig und haken mitunter, daher muss ich hier noch nacharbeiten. Hier kamen Standard Servorahmen vom gleichnamigen Hersteller mit .de zum Einsatz. Alle Servos wurden mit endfest 300 eingeklebt. Die Servorahmen selbst wurden ebenfalls mit endfest 300 zusammengeklebt, zusätzlich aber noch im Backofen bei 50 °C getempert.
Nun geht es am zweiten Außenflügel weiter. Aufgrund der beim ersten Teil gewonnenen Werte und Erfahrungen, sollte dieser Einbau dann leichter von der Hand gehen. In die langen Außenflächen (7m-Version) werden X10 Pro eingebaut, die aufgrund der kompakteren Maße dann hoffentlich einfacher einzubauen sind. Der Kabelbaum für die Außenflächen ist fertig und auch die Ausschnitte sind an den Außenflächen angebracht. Hier geht es dann mit dem Erstellen des Innenflächen-Kabelbaums weiter und dem anbringen der nötigen Ausschnitte für die Steckverbindungen.









