Ansich sind es ja nur sechs Servos, die in die Fläche eingeklebt werden müpssen und ein paar Anlenkungsstangen und Ruderhörner. Hört sich sich überschaubar an, ist in der Tat aber eine Menge Feinarbeit und eine gewisse Geduldsprobe.

 

Die Fläche ist sehr solide gebaut und das kam mir bei den Arbeiten auch sehr entgegen. Zu keiner Zeit bestand auch nur ansatzweise die Gefahr, dass beispielsweise die Einlauflippe sich verabschiedet.

Angefangen hab ich an den Wölbklappen, da diese ja noch mit einer Semi-IDS-Anlenkung versehen werden. Der Einbau klappte an der zweiten Fläche schon viel besser, nachdem das Verfahren und die Positionen und Maße etwas mühsam bei der ersten Fläche ermittelt werden konnten. Dennoch erforderte das Ausfräsen der nötigen Ausschnitte einerseits Überwindung (die schöne neue Fläche) andererseits aber auch eine ruhige Hand.

Die Ruderhebel sind sehr habhaft und der Querstift kann jederzeit entnommen werden, sodass die Anlenkung ggf. komplett demontiert werden kann. Das ist beim Rest der Klappen so leider nicht der Fall, Hier werden die IDS-Ruderhebel im wahrsten Sinne "verbaut".

Bei den IDS-Klappenanlenkungen musste ein kleiner Schlitz in den Steg zwischen Ober- und Unterschale gefräst werden sowie ein Teil der Einlauflippe abgefräst werden. Dies ging zuletzt dann sehr routiniert und glatt von der Hand.

Bei der Montage zeigten sich zwei Probleme.

Die dicke Einlauflippe ist zwar stabil, verhindert aber, dass der Querstift zur Befestigung des Ruderhebels mit der Schubstange im eingebauten Zustand ein- bzw. ausgeschoben werden kann. Das ist bei der Montage noch nicht schlimm, wird aber bei einem, wie auch immer gearteten Schaden, zum Problem. In dem Fall müsste ein Teil der Einlauflippe entfernt werden, um Zugang zu dem Stift zu bekommen.

Ferner ist die Montage der kompletten Anlenkung recht schwierig, da sie ja wie beschrieben nur fertig zusammengesetzt montiert werden kann. Hierzu muss das Ruder extrem nach unten gebogen werden und auch die Oberschale hinten nach oben gebogen werden um Stange und Hebel aufnehmen zu können. Das benötigt einerseits Kraft, andererseits auch eine Portion Überwindung. Je weiter außen die Klappe, desto schlimmer wird die Situation. Beim äußeren Querruder musste ich den IDS-Ruderhebel schon etwas einkürzen, um ihn überhaupt noch mit letzter Gewalt und weit hochgebogener Oberschale einbauen zu können. Das ist nicht sehr schön gelöst. Hier ist noch Luft nach oben.

Um die Kabel etwas zu fixieren, hab ich Schaumstoffstücke in die Fläche eingeschoben. Die Servorahmen müssen im letzten Schritt noch im Bereich der Gegenlager mit der Unterschale verklebt werden. Hierzu muss ich noch Anpassungskeile anfertigen. Danach geht es dann zum Antrieb.

 

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