So - Der Gaugen-Urlaub ist Geschichte und auch das Flugplatzfest 2018 liegt hinter uns. Auch andere Zwischenprojekte, die mit Modellbau nichts zu tun hatten, sind nun abgearbeitet, sodass der Shark-Rumpf wieder auf der Werkbank liegt. Der nächste Arbeitsschritt war der Einbau des FES-Ex Antriebes. Da dies mein erster Antrieb in dieser Ausführung ist, hab ich mir dafür auch extra viel Zeit gelassen.

Zuerst einmal gilt es, die recht umfangreiche und mit vielen Bilder versehene Anleitung zu lesen (und zu verstehen). Schnell zeigte sich, dass der beigelegte 80er GfK-Rundspant doch einiges an Anpassungsarbeit benötigte, da der Rumpfbereich im vorderen Teil doch recht Oval ist. Daher habe ich beschlossen, vorab eine Sperrholz-Schablone zu verwenden, deren Konturen dann später auf den stabilen GFK-Spant übertragen werden. Dies benötigte doch einiges an Zeit. Weiteres Problem war der Motorsturz. Da der Ventus doch mit Motor recht massiv nach oben zieht möchte ich beim Shark hier Abhilfe schaffen und einen halbwegs ordentlichen Sturz vorsehen. Das ist geht aber nur so viel, dass sich Motor und der Ausleger der Haubenmechanik nicht in die Quere kommen.

Nur wie kontrolliert man das bei geschlossener Haube? Hier hat meine billig USB-Endoskopkamera doch gute Dienste geleistet. Dank 5m Kabel und einer 40cm Klemme (es lebe das Chirurgiewerkzeug) , die ich durch das Haubenfenster eingeschoben habe, konnte ich die Kamera halbwegs ordentlich führen und ein Bild von Motor und Ausleger im friedlichen Beieinander machen.

Dank der beigelegten Passhülse für die Rumpfspitze und der langen Motorwelle (die später dann passend gekürzt wird) ist die Anpassung sehr gut vorbereitet. Ein passendes Loch befand sich auch schon in der Rumpfspitze.

Die Konstruktion aus kugelgelagertem Frontlager und Rundspant wurde dann mit wenigen Punkten endfest 300 fixiert (Ich hasse 5 min. Epoxy weil der so unangenehm riecht) und über Nacht ausgehärtet. Danach wurde mit Harz und Baumwollflocken sowie 160er Gewebe als Abdeckung, die endgültige Verklebung erstellt. Natürlich nicht ohne vorher die Rumpfwand ordentlich aufzurauhen.
Das diese Aktion nicht gerade trivial ist, zeigte sich schnell, da es schon etwas tricky ist, den Spant auch von vorne mit Harz zu kleben. Hier ist Fingerspitzengefühl trotz Schutzhandschuh gefordert.

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