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GP Racer - Antrieb ist drin

Es kostet immer eine gehörige Portion Überwindung an einem neuen, perfekt gefertigten Modell einfach so die Nase abzusägen. Aber wenn man einen Nasenantrieb im Modell haben möchte, ist dieser Schritt unabwendbar. Daher musste der "Multimaster" ran, um Platz für den Antrieb zu schaffen.

Um den Rumpf zu schützen, habe ich zuvor den Arbeitsbereich mit Kreppband beklebt.
Zum Einsatz kommt ein 38mm Turbospinner. Um Luft für Anpassungsarbeiten zu haben ist die Markierung am Rumpf mit einem alten Abflussrohr erstellt, das 36mm Innendurchmesser hat. Die Ausrichtung ist grob so gehalten, dass das imaginäre Rohrverlängerung in Richtung Steckung zeigt. Dann kam der Akku Oszillierer aka "Multimaster" zum Einsatz. Mit dem feinsten Sägeblatt (Holz) war die Nase in wenigen Sekunden abgeschnitten. Ein zum Getriebe passender, 38mm messender Motorspant war noch im Fundus vorhanden und wurde, nach dem anschleifen, im Rumpf angepasst und die Ausrichtng des Motors überprüft. Der zeigt auch in Richtung Steckung, was genügend "Sturz" bringen sollte um ein wildes wegsteigen beim Steigflug zu vermeiden.

Nachdem alles mehrfach überprüft wurde, kam die Dosierpistole mit dem Klebeharz wieder zum Einsatz. Speziell hier ist die punktgenaue Dosierung ein echter Vorteil. Hier habe ich allerdings Klebeharz verwendet, das nicht so thixiotrop eingestellt ist, damit das Harz auch sauber in die Spalten einfließen kann. Um eine schöne Klebefuge zu bekomme wurde ein Teil des Harzes mit Baumwollflocken eingedickt und als Fuge verstrichen.

Das Ergebnis ist ein fest sitzender, sauber verklebter Motorspant. Der Übergang zum Spinner wurde mit meinem DIX-Schleifaufsatz mit dem Akkuschrauber passend zum Spinner verschliffen. Durch das Messingrohr hat das Schleiftool eine saubere Führung sodass die Spaltmaße sehr sauber sind.

Der Antrieb ein Leopard Außenläufer (LC500 1450KV) mit 5:1 Micro Edition Plus Getriebe wurde bereits blind im Vorfeld beschafft, mitsamt 20x13" GM Luftschraube und 36mm Versatz-Mittelstück. Hier zeigte sich, das die 36mm recht üppig sind und sich ein nicht unerheblicher Spalt zwischen Luftschraube und Rumpf bildet, was nicht so toll ist. Daher hab ich hier einen "downgrade" auf ein 30mm Mittelstück gemacht, sodass die Klappluftschraube nun sehr gut anliegt und wenig Luftwiderstand generiert.

Da eine Propeller-Positionierung zum Einsatz kommt, um die lackierte Luftschraube bei Landungen zu schonen, muss am Motorspant noch ein Hall-Sensor befestigt werden. Der dem Regler beiliegende Sensor ist zwar klein, für den vorliegenden Anwendungsfall aber dennoch zu groß. Hier konnte ich einen Hallsensor finden, der eine bedrahtete Bauform aufweist (TO-92 Gehäuse) und mit 3,3V Betriebsspanung klarkommt. Dieser wird abschließend dann am Motorspant befestigt und mit den am Mittelteil zu verklebenden Magneten noch justiert.

Im nächsten Schritt geht es an die Unterbringung der RC-Komponenten und des Antriebsakkus, sowie des Reglers.