Die Teilnehmer des ersten Elektropokalfliegens auf eigenem PlatzLange war die existenzbedrohende Zitterpartie um unser Fluggelände wegen der Zwangsversteigerung der betroffenen Flurstücke, doch nun haben wir endlich Planungssicherheit nachdem das Gelände vom Verein ersteigert werden konnte.
Am vergangenen Sonntag fand daher das erste Vereinspokalfliegen auf "eigenem Platz" statt. Ein tolles Gefühl für alle Vereinsmitglieder.
Der Elektropokal ist so ausgelegt dass sowohl Elektrosegler als auch gewöhnliche Elektromotormodelle verwendet werden konnen. Dies erweitert das Teilnehmerfeld nicht unerheblich.

 

So fanden sich insgesamt rekordverdächtige 16 Teilnehmer ein. Dies ist nicht zuletzt auf die Tatsache des Platzerwerbes zurückzuführen, der einen ungemeinen Motivationsschub im Verein ausgelöst hat.

Der Austragungsmodus sieht einen 3 minütigen Flug vor, der mit oder ohne Motorunterstützung erfolgen kann. Nach exakt 3 Minuten muss ein symbolisiertes Tor am Boden tief durchflogen werden. Zeitabweichungen werden hier mit Punktabzug geahndet. Nach einem Looping und einem Aufschwung als Kunstflugeinlage, die mit Punktaufschlägen honoriert werden ist zuletzt eine Punktlandung in einem ausgewisenen Landefeld erforderlich. Dort können noch bis zu 100 Punkte Zuschlag gesammelt werden, es droht aber auch Punktabzug bei einer Außenlandung, wenn das Modell den Piloten berührt oder sonstigen "Verfehlungen". Hierbei gab es jede Menge Spaß bei z.T. recht witzigen Landungen.

Nach insgesamt 4 geflogenen Durchgängen, von denen die drei Besten gewertet werden, konnte sich Moritz Bott mit seiner Cularis bei den Jugendlichen als punktebester Pilot durchsetzen. Auf Platz zwei behauptete sich Kevin Haag und seinem EasyGlider gefolgt von Max Hülsmann mit dem Hai.

In der Erwachsenenwertung konnte Samuel Mostroph mit dem EasyGlider die meisten Punkte sammeln, dicht gefolgt von Rainer Kembügler und dem Orca sowie Thomas Lux mit dem EasyGlider auf Platz drei.

Ein angesichts der neuen Flugplatzsituation völlig entspannter Vorstand Uli Kappler übergab die Pokale an die beiden Tagesbesten.

Danach klang der Wettbewerbstag mit einem zünftigen Grillen am Lagerfeuer aus.