Fazit Friedrichshafen 2011

Wie jedes Jahr besuchten die „Wilden Vier“ (Onki, Micha, Uli und ich) die Modellbaumesse in FN. Dieser Besuch verbindet automatisch einen Wiedersehen mit unserem alten Flieger-Kameraden Andy (wobei er doch der Jüngste von uns allen ist ). Dieses Jahr gab es zwei kleine Gruppen. Micha und ich hatten den Freitag frei genommen, um uns dem Hangflug im Hegau zu widmen. Uli und Onki kamen an Freitag direkt zu Andy nach Konstanz.

Nach dem Micha und ich die Windrichtung im Hegau lokalisierten (waren zuerst in Watterdingen), ging es ab an den Fürstenberg. Dort so gegen 14:30 Uhr angekommen, war von dem Nord-Ost Wind fast gar nicht zu spüren. Der Wind war selbst für eine Blattbewegung in den Bäumen zu schwachL. Uns war schnell klar, das wird nur mit E-Antrieb was mit Fliegen. Schnell aufgebaut und rausschucken war angesagt. Micha baute zuerst seinen Zwitter aus Storm und xxx-Flieger auf. Ich wollte meinen EGE befeuern, stellte schnell fest, dass der Kohleholm noch in Mötzingen im Golf liegt. Mein Fluchen war wohl sehr weit zu hören ;-)). Also musste mein Orca dran glauben.

Micha suchte alle Stellen am Hang nach etwas Thermik oder einer kleinem Hangaufwind ab. Es war jedoch nichts messbares vorhanden. Auch ich hatte gefühlte 10 Starts im Arm und kein Flug ging länger als 1 Minute. Doch ab 15 Uhr war ein kleines zartes Lüftchen zu spüren. Also nichts wie noch Mal probieren und ich konnte mich mit sehr weiträumig geflogenen Achtern halten. So nach 10 Minuten hatte ich 50m Startüberhöhung. Was will man mehr.
Auch Micha konnte sich jetzt gut halten. In Summe hatte ich dann eine Flugzeit von 2h auf dem Sender und Landen musste ich auch nicht, sondern ich wollte, da es bereits um 16:45 Uhr dunkel wurde. Micha hatte in der Zwischenzeit auf E-Sharon gewechselt und in Summe über 2h Flugzeit auf dem Sender. Alles in allem ein toller Flugnachmittag für uns Beide. Ich speichere ihn mir ab, als der Tag der tausend Achter. Denn soviel Achter an einem Hang mit einem Modell in einem Flug bin ich noch nie geflogen.

Der Abend verlief wie immer sehr feucht fröhlich ab. Als unser Nachzügler Uli eingetroffen ist, ging’s ab ins Braustüble nach KN. Unsere freundliche Bedienung wurde gleich instruieret, dass wenn in unserem Pitscher nur noch zwei Fingerbreit das Bier drin ist, darf sie unaufgefordert den nächsten bringen. Somit war unser Biervorrat nie leer.
In Summe haben wir wieder 12 Pitcher verdrückt. Es durfte auch keiner mehr sein, denn mein Kopf war am Samstag ziemlich durch den Wind. Aber, es ging nicht nur mir so.

Die Messe selber war wie immer schön aber extrem voll. Daher mussten wir öfters am Bierstand draußen verweilen.

Fazit von 2011:

  • Fliegen war klasse
  • Trinken war klasse
  • Kumpels sind klasse
  • Tisch Reservierung ab sofort Pflicht
  • Für 2012 ein 15l Faßbier Messing bestellen (ich sag nur Schwaben)
  • Messebesuch war i.O. aber nicht so der Brüller

In diesem Sinne freue ich mich jetzt schon auf FN+KN 2012.

Gruß

Thomas

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Das Aichelberger Flugplatzfest auf dem Fluggelände in Aichelberg ist das Highlight der Flugsaison für die Wildbader Modellpiloten.