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Modellname: Tamiya Fighter Buggy

Todestag: irgend wann im herbst
Hinterbliebene: Marcel Bardehle
Kondolenzmailadresse: Antimaster(at)gmx.de

Todesursache

Er fuhr ganz gemütlich mit einem 11*2 über die strasse bis der Nachbar mit seinem Opel Vectra kam. Er sah das ihn und fuhr trotzdem drüber. Als er es knacken hörte, setzte er zurück und fuhr nochmal drüber und dachte sich anscheinend oh falsche Richtung und hielt erstmal beim dritten mal drauf an, und fuhr dann gemütlich unter dem Kommentar war nicht meine Schuld in seine Einfahrt. Nun stand ich da, mit einem sehr tiefgelegten Fighter Buggy.Wo allerdings die meisten innereien noch zu retten waren. Dem Karosserierest wurde dann noch der Gnadentritt verpasst und dann wurde er im Kreise seiner Familie beerdigt.


Modellname: Experimental

Todestag: 20.11.2001
Hinterbliebene: Stefan
Kondolenzmailadresse:

Todesursache

Mein schöner Eigenbau ereilte nach drei Loopings und zwei Turns das Schicksal, das Höhenleitwerk zu verlieren. Nach 30 Meter Fall schlug es dann auf grausamste Weise auf der Asphaltbahn auf, wonach er bequem in eine Tüte passte. Der Motor und die Elektronik blieb teilweise heil was den Schmerz zumindest etwas lindert.


Modellname: Fokker
Todestag: 16.12.2001
Hinterbliebene: Sebastian
Kondolenzmailadresse:

Todesursache

Schöner Tag, kein Wind, blauer Himmel. Was für ein Wetter, dachte ich mir und ging fliegen. Das ging so lange gut, bis in 50m Höhe und genau auf dem Scheitelpunkt eines Loopings die gesamte Elektronik versagte. Nach 10m freiem Fall ging dann auf einmal die Elektronik wieder nur nicht so, wie ich es wollte, der Motor lief auf Volllast und die Ruder waren nach unten gerichtet. Auf meine Steuerung reagierte das Modell zuallem Überfluß garnicht mehr. Den Rest kann man sich denken, auf jeden Fall ist nichts mehr übrig geblieben, was größer als eine Streichholzschachtel ist.


Modellname: Robbe Rasant

Todestag: 18.11.01
Hinterbliebene: Michael
Kondolenzmailadresse: Modellkiller(at)aol.com

Todesursache

Lasset uns eine Minute meinem Super-Spass-Flieger gedenken: ein Robbe Rasant mit Styro-Abachi Speedfläche und einem wunderbar kräftigen Webra Speed 28........ ein Dream Team. Endlose Rollen, senkrecht, waagrecht, herrliche Steigflüge bis an die Sichtgrenze, Speed bis zum Abwinken. Nun hat er seinen letzten Steigflug hinter sich gebracht........ Vor dem Werfen noch ein Rudercheck, den Motor auf Vollgas, eine leichte Handbewegung und ab geht`s. Leider wollte der Flieger danach auf nichts mehr reagieren.... Es folgte ein Steigflug bis auf ca. 90m Höhe, dann die Umkehr in Richtung Boden.......mit Vollgas senkrecht in den Boden hat sich das Modell quasi selbst beerdigt, der Motor war nicht wiederzufinden. Good bye, alter Freund. Wir hatten viel Spass und Dein Abgang war spektakulär !


Modellname: Telepiper
Todestag: 01.10.01
Hinterbliebene: Tobias Pothmann
Kondolenzmailadresse: Tpothmann(at)aol.com

Todesursache

Ein letzte tiefer Überflug um danach zur Landung anzusetzen, dachte ich!!! Also Queranflug zum Platz. Tiefe drücken bis ca 20 Meter Höhe über Grund erreicht sind. Hmmm, denk ich noch ziemlich schnell der Vogel. Dann passierte es...mein Gott...ich, und alle anderen Anwesenden, habe sowas noch nie gesehen. Die gesamte Fläche flattert. Wohlgemerkt ein einteilige 2Meter Fläche. Dann ein Knall und die rechte Flächenhälfte verabschiedet sich. Der Flieger dreht auf den Rücken und schlägt ca 20 Meter vor der Platzgrenze in eine Acker ein. Eine ca drei Meter lange Furch im Kohlfeld ist das Ergebnis. Alles was noch heil ist paßt bequem in einen 5 Liter Eimer.


Modellname: Z L I N 50 L
Todestag: 28.september 15 uhr
Hinterbliebene: TOM SCHMID und jonas seidl (sohn 13 jahre)
Kondolenzmailadresse: tomschmidphoto(at)t-online.de

Todesursache

sind noch recht geschockt....... aus heiterem himmel bei strahlendem sonnenschein im lehrer schüler betrieb (mein sohn hatte schon einige landungen und starts an diesem tag meisterlich geschafft)verleiss sie uns spektakulär ohne eingreifen zu können - mit vollgas aus 100 metern höhe senkrecht - ZLIN 50 L 20jahre alt,eine wunderschöne eigenkonstuktion aus Tschechien vollbalsa "vollscale makete" in deutschland technisch restauriert,mit ZG 38C, 8 kg, 2.40m spannweite...schluck... 6jahre fehlerfrei geflogen - der erste totalausfall meiner 27 jährigen modellfliegerzeit - "und ich wollt sie doch noch länger fliegen" zitat von meinem sohn. na ja.............. ich glaube, es gibt leute die wissen, wie einem das zu mute ist...


Modellname: Hansenet BigBee
Todestag: Juli 2001
Hinterbliebene: Henning Ritter
Kondolenzmailadresse: Henning.Ritter(at)epost.de

Todesursache

Das Depron Park-Flyer-Modell mit 1m Spannweite ist schnell aufgebaut und viele Schäden bei seinen Brüdern und Schwestern konnten gut beseitigt werden. Leider verhielt es sich bei der Hansenet-BigBee gänzlich anders. Der Erzeuger hielt es für richtig, ca.6g bei diesem Flieger zu sparen und nahm bei einem AcroDrive 350BB von Simprop einen 13/5A Regler von Dymond. Bei Vollgas ging das auch im Test ganz gut. Daß aber bei Halbgas die Verlustleistung über den Mosfets viel größer ist, das ist mir erst jetzt bekannt und durch Tests bestätigt worden. Auch ein getrimmtes Modell ohne Steuerung in scharfer Kurve landet nicht gut. Der Rumpf war nach dem Aufprall nur noch halb so lang und am nächsten Dienstag wurde er vom Team des grünen Punktes abgeholt. Sein Nachfolger Hansenet II ist jetzt wirklich kunstflugtauglich und fliegt wie verrückt.

In Gedenken an Hansenet BigBee


Modellname: Solo von SMG
Todestag: 29.9.2001
Hinterbliebene: Michael Ortenstein
Kondolenzmailadresse: Ortenstein(at)gmx.de

Todesursache

Es war ein schöner Tag, als sich der majestätische 4m Segler von Sanyo auf magische Art und Weise beflügelt in den blauen Himmel schob. Der Wind hauchte die warme Spätsommerluft übers Feld, als wie aus dem Nichts ein Zeichen für endlosen Dauerflug am Himmel erschien - der Geier!! Lautlos kreisend schwebte er empor - angetrieben nur durch die Energie unterschiedlich temperierter Luft.

Der Wunsch es diesem himmlischen Zeichen gleichzutun war überwältigend und so gab ich nach. Das Vario gab tiefes brummen von sich als ich etwas tiefer als der Geier meine Kreise zu ziehen begann, als ob es sagen wollte "geh heim und laß gut sein" - aber ich ging nicht.

Der Geier entfernte sich immer weiter gen Himmel wie angezogen durch eine magische Hand. Leider hatte der Magier wohl nur noch eine Hand frei - denn mein Vario zeigte nur Saufen. So entschloß ich mich, es dem Geier noch gleicher zu tun und legte mein Sportgerät in eine wunderschön anzuschauende Steilkurve - und siehe da, es ging rauf.

Das Glück hielt aber nur wenige Sekunden, denn schon kurz nach der Ansage "Höhe... 117m" machte sich mein Sportgerät selbstständig - als ob jemand gesprochen hatte "hör auf zu kreisen und flieg heim - du bist geheilt". Die heftigen Kreisbewegung unter gleichzeitigem extremen Höhenabbau versetzten mich sehr nahe an den Rand des Herzkammerflimmerns und machten es mir unmöglich, meine verkrampften Finger zu lockern. Mit gut gezogenem Höhenruder trudelte der Segler gen Erde, sämtlichen Wünschen seines Piloten trotzend. So kam es, daß nur wenige Sekunden später mein Prachtstück in den noch feuchten Feldboden drang und sich dabei die Innereien auf extremst engen Raum versammelten.

Mit viel Zeit und Muße mag es möglich sein, dem Toten wieder Leben einzuhauchen - ob mir dazu die Kraft gegeben werden wird - ich kann es nicht sagen.

So bleibt mir nichts anderes über, als meinem treuen Freund ein Werkbankbegräbnis zuteil werden zu lassen, auf daß er eines Tages darunter wieder auftaucht, um mit neuer Kraft den Wünschen des Piloten zu strotzen.

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