Lothar und seine gigantische ASW17Die Flieger sind alle wieder wohlbehalten im Regal und haben den Gaugenurlaub gut überstanden. Zeit für eine kurze Rückschau auf die vergangene Woche, die wir fast schon traditionell auf dem Gaugen zum Alpinflug verbracht haben.

 

Die Hinfahrt gestaltete sich verhältnismäßig problemlos. Da waren wir von den Vorjahren schlimmeres gewohnt, es hätte aber auch noch etwas schneller gehen können. Der Samstag bot dann schönes Wetter wobei auch hier früh der Regen schon drohte und den Flugbetrieb vorzeitig beendete. Uli hat sich in den geliehenen Orca verliebt und gefragt, wie er ews so lange mit dem Eso aushalten konnte. Auch der Sonntag brachte ordentliche Thermik und es war fast immer problemlos die magische 50m Höhengrenze zu überschreiten. Ein Umstand der nicht jeden Tag gegeben sein sollte. Hier konnte der Ventus erstmals im alpinen Umfeld glänzen und sich lautstark bei schnellen Überflügen Gehör verschaffen.

Für den Montag gab es nur ein Motto - Shopping. Der Regen war ziemlich unerbittlich und somit war ein Pausentag angesagt. Es sollte der einzige bleiben. Die folgenden Tage wurden dann Stufenweise immer einen Hauch besser aber oft war es schwer, die ersten 50m zu überbrücken um Sicherheit zu haben. Hier zeigte sich erneut, dass die Entscheidung richtig war nur noch auf E-Segler zu setzen. Ohne Antrieb wären wir wesentlich weniger und vermutlich auch viel verkrampfter geflogen. Mit Antriebsmöglichkeit wagt man sich weiter raus, findet Thermik und wenn nicht schaltet man halt bei -50m einfach den Motor an und denkt sich nichts dabei.

Der Freitag bot dann nochmal einen 2h Slot mit toller Thermik und der womöglich größten Anzahl Spannweite in der Luft, die der Gaugen je gesehen hat. Hier fungierte ein 5m Segler als "Kleinmodell", denn es galt gegen eine 10m ASW17, eine 7,5m ASW15 oder auch einen 9m? L-Spatz Vergleiche zu ziehen.
Mein Ventus wurde mir dennoch "geschenkt" als ich mit zeitweise aussetzendem HR-Servo dennoch sicher landen konnte.

Am Samstag war das Wetter einigermaßen und man konnte noch gut fliegen, wenngleich die Thermiksuche wie so oft in geringeren Höhen mitunter schwierig gestaltete.

Nachdem "Klaus vom Gaugen" dann am Nachmittag mit dem Pajero auftauchte war zusammenpacken der Modelle angesagt. Das abschließende "letzte Fässle"  genossen wir mit Wehmut und Freude zugleich an der Villa Rivellini. Wehmut dass wir den Gaugen wieder verlassen müssen aber Freude auf Daheim und das nächste Jahr.

 

Gaugen - wir kommen 2018 wieder.

Bilder gibt es in der Bildergalerie.